
Jodie Foster goes Charles Bronson, nach dem heftigen Foltertrend scheinen nun Selbstjustizfilme (wieder) schwer in Mode zu kommen, alles schon gehabt, inklusive eines tristen, ja einschläfernden Beginn, der das Publikum wieder zu einem Sauhaufen aufleben liess und es waren viele Säue am Grunzen, nicht nur hinten...
Dann kam die heftig inszenierte Überfallszene und es brach Aplaus aus, wie schon mal bei einem New York Film, der da mit den Hochhäusern...
Nun heilt Jodie ein wenig im Krankenhaus (zum Glück in Zeitraffer!) und lernt ohne ihren Freund zu leben, Da das nicht so gut geht, kauft sie sich eine illegale Pistole und wendet die auch ziemlich bald an (1 Treffer bei 3 Schüssen) und immer wieder, plötzlich sogar treffsicher. Klar gibt es da den netten Bullen und man findet auch die Peinger vom beginn und der nette Bulle ist so nett und deckt sie - Happy End im nicht so political correctness Sinn, aber egal, man hat Serum für die Giftspritze gespart...
Wenn man von Jodies sehr gutem Schauspiel absieht, dann war das eine ganz schwierige Nummer und mir hätte schon gefallen, wenn Jodie am Ende von ihrem Hund verspeist worden wär, irgendwie war mir unterbewusst wohl doch die Nummer der Sneak bekannt...
Ich gebe dem mal wegen einer echt guten Jodie eine schwache 3.