Ich war auf den Film gespannt, nicht wegen der Geschichte, sondern wegen der schauspielerischen Leistung von Michael Douglas und die hat einfach gesessen. Ich weiss immer noch nicht, ob man sich mit der Klimaanlage qauf den Winter vorbereitet, oder ob der Film diese Wärme produzierte, aber das wär gut möglich, denn was Mike da abgibt war extrem überzeugend, wobei Matt Damon ihm da gut zur Seite stand! Liberace ist aber auch eine schöne Figur für sowas, denn wenn man bei einer solchen Thematik gerne Kitsch als Kritikpunkt angeben würde, so ist das hier einfach Programm und kann gar nicht überkandidelt genug sein. Und wenn es auch im Showgeschaft viele Paradiesvögel gab und gibt, so muss man Liberace wohl als der ersten dieser ansehen.
In der Geschichte gab es viel Leerlauf und es war gut, dass Soderbergh nicht noch viel Musik reinbrachte (obwohl MD das Klavierspiel sehr überzeugend miemte) und einen überlangen Film schuf, im Zentrum stand nun mal die Beziehung zwischen ihm und dem von Damon gespielten Partner... Ausserdem war sie recht vorhersehbar, aber da es sich nicht um eine erfundene Geschichte handelte, gilt das nicht als Kritikpunkt...
Schöne Nebenrollen hatte er vorzuweisen, ich habe den Freund von Matt gar nicht erkannt, hatte immer den Moon Schauspieler im Kopf dabei war es Enterprise Kapitän Archer, oh well... Einfach klasse war Rob Low als Beauty Doc - WOW!
Im Ganzen gebe ich eine glatte 2 und denke, man kann allen nicht homophoben Leuten den Film wärmstens (hoppla!

) empfehlen.