Ich hatte zuerst Angst vor dem Film, wegen seiner Herkunft (US Jugendbücher sind nicht mein Ding), dann sah der Trailer allerdings recht brauchbar aus, so ein bischen wie der recht gut gelungene Hunger Gamesm, aber leider hatte das getäuscht, denn die frühe Angst war voll berechtigt gewesen...
Grütze für Teens, das mag ja schön und gut sein für die Teens, aber das nimmt etwas Überhand und wirkt sich immer mehr auf alle möglichen Bereiche des Lebens aus. Das gilt besonders für die Unart absolut unpassende Musik einzubauen, wahrscheinlich nur um irgendwelche Popsternchen zu bewerben, oder die Kids bewegen soll, beim Filmschauen die Kopfhörer abzunehmen - ich weiss es nicht, mich nervt es, weil
es nicht die Stimmung der Szene unterstützt, sondern mich sogar meist abtörnt... Ebenso war der Score für mich sehr lau (Hans Zimmer war da executive producer - OMG...), von der spannungshemmenden Schreibmaschinenmusik zu Beginn bis hin zum zigsten Sunshine Plagiat gegen Ende einfach nur *KOTZ*
Handlung: 0815 und sehr seicht gehalten, man will die Kids halt nicht überfordern

Allerdings ist das der krasse Gegenteil von dem, was in dem Film erzählt wird, denn es wirkt auf mich fast so, als ob der Wunschzuschauer eher die Rolle der ferngesteuerten Lächel-Armee Futzis einnehmen soll und nicht die der kritisch hinterfragenden Rebellen (Divergents) - rein nach dem Motto: Welcome Faux News watchers of tomorrow
Alle Personen waren relativ schablonenhaft, was mit dem Handlungsaspekt zusammenhängen mag und da muss man auch nicht lange nach Schauspielern suchen, denn Talent ist hier unwichtig, eher Hunks and Biatches von Reality TeeVee... Und Sympathie zu den Hauptcharakteren war auch für mich nicht erkenntlich...
Einzig und allein die Sneakstimmung hat diese überlange Qual erträglich gemacht, danke an alle Klatscher, OOOOOH Stöhner und was da alles sonst noch so abging...
Fazit: 6 - setzen!